Universitätsklinikum Leipzig - Abteilung für Neonatologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Neonatologie

Die Abteilung für Neonatologie ist Teil des Perinatalzentrums Leipzig und die zentrale neonatologische Abteilung der Maximalversorgung für den Regierungsbezirk Leipzig.

Die Abteilung verfügt über 19 Intensivtherapiebetten und 12 Intensivüberwachungsbetten. Außerdem stehen 6-10 Betten für normale Neugeborenenpflege zur Verfügung. Hier können auch Elternteile mit aufgenommen werden.

Plus Symbol Die lückenlose Betreuung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen wird aufgrund der hohen Risiken durch einen Schichtdienst von Ärzten und speziell ausgebildeten Kinderkrankenschwestern garantiert, so dass wir rund um die Uhr die optimale medizinische Versorgung aller Neugeborenen garantieren können. Ein Oberarzt in Rufbereitschaft ist 24 Stunden erreichbar.

Zur Behandlung der Kinder stehen alle Möglichkeiten der modernen Diagnostik und Intensivtherapie zur Verfügung. Insbesondere verfügen wir auch über inhalative Stickoxidanwendung, Hochfrequenzbeatmung und Hypothermietherapie.

Neben der Sorge um die Gesundheit der Kinder steht bei uns auch die Betreuung der Eltern im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir sind davon überzeugt, dass nur so eine langfristig gute Entwicklung der Kinder erreicht werden kann. Eine Sozialpädagogin steht den Eltern für alle Probleme und Fragen zur Verfügung.

Eine enge Kooperation mit den Kollegen der Kinderklinik, Pränatal- und Geburtsmedizin, Pränataldiagnostik, sowie der Kinderchirurgie, auch im Rahmen des Fetalzentrums, und bei Bedarf allen anderen Fachdisziplinen, ermöglicht eine optimale Betreuung unserer Kinder. Außerdem arbeiten wir eng mit dem Herzzentrum Leipzig zusammen. Das Schlaflabor der Kinderklinik ermöglicht es, Atemregulationsstörungen genau zu analysieren.

Für Mutter und Kind ideal ist ein Transport im Mutterleib, so dass die Geburt hier im Zentrum erfolgen und ein Transport des geborenen Kindes vermieden werden kann. Wenn das nicht realisiert werden konnte, bieten wir selbstverständlich auch einen Neugeborenentransportdienst an.

Plus Symbol Die kleinen Patienten werden in Inkubatoren oder Wärmebetten gepflegt. Wichtiger Bestandteil der Behandlung ist die Frühförderung (inkl. Krankengymnastik), in die auch die Eltern frühzeitig durch Mitbeteiligung an Pflege und Betreuung je nach Gesundheitszustand des Kindes einbezogen werden. Die Betreuung der Kinder erfolgt so weit wie möglich unter Einbeziehung der Eltern, um eine gute Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung zu ermöglichen.

Die Eltern haben bei uns rund um die Uhr Zugang zu Ihrem Kind. Spezielle Methoden wie z.B. die Kängurupflege werden angewendet, sobald es der Zustand des Kindes zulässt. Das Stationsteam steht den Eltern mit Rat und Tat zur Seite. Besonders ausgebildete Stillberaterinnen geben praktische Hinweise und Unterstützung beim Stillen der Frühgeborenen und kranken Neugeborenen.

Übernachtungsmöglichkeiten bestehen für die Eltern im Ronald McDonald-Haus. Eltern von Kindern, die keine Intensivüberwachung mehr benötigen, können mit aufgenommen werden und im Behandlungszimmer ihres Kindes übernachten (Rooming-in). Kinder auswärtiger Eltern werden in der Regel in heimatnahe Kliniken verlegt, wenn sie die spezielle Betreuung am Universitätsklinikum nicht mehr benötigen.

 
Letzte Änderung: 23.10.2011, 20:21 Uhr
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